schon gelesen ?? Schlaraffia? Was ist das? !

   

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Der Titul

 

          Pfalzgraf de Goslaria                 

 Dieser Titul ist der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation entlehnt und wurde im Jahre 1074 hier in der profanen Kaiserstadt Goslar erstmals eingeführt. Er bezeichnete einen Personenkreis, der mit allen Rechten und Befugnissen eines Grafen ausgestattet, jedoch nicht über einen bestimmten territorialen Bereich herrschte.

Der Pfalzgraf war auf den Königsburgen und Pfalzen der Vertreter des Herrschers bei dessenAbwesenheit. Er hatte ihm im höchsten Gericht, dem Grafengericht als Beisitzer zu dienen, wenn über Herzöge oder Grafen geurteilt werden musste. In unseren Gemarkungen haben solche Gerichtsurteile im Mittelalter, z. B. die über den Herzog Heinrich des Löwen und über den Raubgrafen von Wernigerode abendländische Geschichte geschrieben.

Aus den Pfalzgrafen entwickelten sich später bestimmte Reichsämter wie das Heroldsamt und die Kanzelare, die Ministerialen und die höchsten Reichsbeamten. So möchten die Stifter dieses Tituls diesen verstanden wissen. Ihn erhalten treue Gefolgsleute Uhus, die zu allen Ämtern befähigt und bereit sind, uns im Uhuversum zu vertreten. Der Titul ist also für Wahlwürdenträger und Inhaber von Reychsämtern bestimmt. Er bleibt diesen der Titul jedoch im Gegensatz zur Profanei erhalten, wenn sie ehrenhaft abgewählt oder aus ihren Ämtern ausscheiden. Titul und Rückenschild soll die schönste Auszeichnung unseres Reyches bleiben.

Der Rückenschild zeigt den Adler des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation, das Brustschild ist das große Siegel der Goslarer Bürger von etwa 1230. Dem Reych und der Stadt sind die damit ausgezeichneten verbunden. Das Siegel ist uns deshalb besonders ans Herz gewachsen, weil es noch von dem unvergessenen Baron Schrott unseres Mutterreyches Hildesia gegossen worden ist.


Die ersten dieser Auszeichnungen sind noch von unserer Mutter Hildesia verliehen worden, die damit ihre Statthalter im profanen Goslar, die späteren Gründungsritter bedacht hatten. Nach der Reychsgründung haben wir die Verleihung der von uns, in Sunderheit von unserem ErbKantzelar, dem Rt. Ramm angeregten Auszeichnung, übernommen.
Seitdem die Hausgesetze des Reyches schriftlich festgelegt und einstimmig beschlossen worden sind gelten die folgenden Verleihungsrichtlinien:

Vorstehender Titul wird nur an Sassen des eigenen Reyches vergeben. Er ist in seiner Gesamtzahl auf jeweils 24 Träger begrenzt und mit der Verleihung des Rückenschildes verbunden, der fester Bestandteil der Rüstung wird.


Die Verleihungskriterien sind vom OSR einstimmig beschlossen. Der Titul wird nach eingehender Beratung und einstimmigem Beschluss des OSR an Ritter verliehen, die Ämter, Würden, Wahlwürden, Reychswahlwürden in einem Zeitraum von mindesten drei Jahren ununterbrochen und regelmäßig zu Nutz und Frommen des Reyches ausgeführt haben.

Zurzeit tragen die folgenden aufgeführten Ritter diese besondere Auszeichnung:

Aufleben mit dem Sammelsurium

C-UHU-cino der rührende Quellant 

Darf De Dat die rasende Bicy-Klette

Dorn-Rößchen das Bio-viele Steckenpferd

Gangspill der Seh-fahrer

Ha Punkt der gestrichelte Bär-oline

Juris-mix der Gos-la-la

Knöllchen der Laib-haftige

Krimaris der Fährtensucher

Lekkerzahn der Letheschlürfer

MacMoor der Brockenfels-Bewacher

Mizar der unendliche Phantast

oiwaido der G’schpassige

Snack-Fidel die Platzpatrone

Trapp der Schrotige

Vielmaid der Ballverliebte

Wolframus der Jochbummler

 

Text von Rt. Archäologes der Stadt-(er)-halter
bearbeitet von: Mizar der unendliche Phantast

Goslar, im Hornung 153

aktualisiert: Wonnemond 157
   
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