schon gelesen ?? Schlaraffia? Was ist das? !

   

Login Form  

   

Chronik
Schlaraffia – Kaiserpfalz

Uhufinsternis bedeckte die profane Stadt Goslar!

Bevor vier in Goslar ansässige, fahrende Sassen miteinander Kontakt aufnahmen.

Die Ritter (Rt.)

  • A-o-rtus von der königlichen Kunst (190)
  • Oekonomikus von und zu Lipperheide (190)
  • A-shanty die Viermastbark (309)
  • Mia-Vita der schmökernde Reich-Spross (76)

waren der Meinung, dass auch in Goslar ein Uhu-Nest zu bauen wäre.

Profan in Goslar niedergelassen, war es wohl Rt. A-o-rtus, der schlaraffisches Leben vermisste und zusammen mit dem Rt. Oekonomikus treibende Kraft wurde. Beide sprachen mit ihrem Reych.

1971 – a. U. 112
führte Rt. A-o-rtus etliche Gespräche mit Herrn Stein, um ihn für die Schlaraffia zu begeistern. Dieser ritt als Pilger wiederholt mit in das Reych Hildesia (190) ein und beschloss im Anschluss an die Uhubaumfeier a. U. 112 Schlaraffe zu werden.

1972 – a. U. 113
Wonnemond
: 46. Brockenritt des Reyches Brunsviga (55) in Goslar, Steinberghotel.

Hier erstes ausführliches Gespräch mit Erb-Herrlichkeit Vespagnol(190)
Brachmond: Als 2. Profanen Goslarer begleitet Herr Schmidt den Rt. A-o-rtus zum 53. Huckebeynritt nach Mechtshausen.
In der Winterung ritten die Rt. A-o-rtus, Oekonomikus und Pilger Stein vermehrt bei der Hildesia ein.

1973 – a. U. 114
10. Eismond
: 1. Stammtischrunde im Hotel „Der Achtermann“ (Roter Salon).

Aus dem Reych Hildesia ritten inklusive der liebreizenden Burgfrauen die folgend aufgeführten Sassen  ein: Rt. Vespagnol, Rt. Baron Schrott, Rt. Prospectus, Rt. Flunkus, Rt. Pastetus, Rt. Piek-asso, Rt. Kosmet, Rt. Don Pedalo, Jk. Achim (der spätere RT. Musitast) und Jk. Jürgen (der spätere Rt. Agilust).

Aus Goslar waren die Rt. A-shanty, A-o-rtus, Mia-Vita, Oekonomikus, der Prüfling Stein, die Pilger Rudolf Schmidt und Jürgen Möhlenbeck  anwesend. Die Runde komplettierte der Kn. 164 der Barutia (Hans-Peter-Käding)
Diese erste Stammtischrunde darf wohl als Geburtsstunde schlaraffischen Lebens in Goslar
bezeichnet werden.

Freunde und Begeisterung über den gemachten „Anfang“!

Freude und beglückendes Gefühl: „Freunde“ zu haben, eben nur Freunde!

5. Hornung:              Aus dem Prüfling Stein wurde der Knappe 143 der Hildesia
28. Lenzmond:           Der ehemalige Junker Rolf (Am Eschenwege) und der Kn. 7X aus der Porta
                               Ardenne kamen hinzu.
Wonnemond:           Anlässlich des 47. Brockenritts der Brunsviga (55) fand Herr Griep als Pilger             
                               den Weg zur Schlaraffia.
25. Wonnemond:       An der 10. Stammtischrunde erste Teilnahme des „Sprengelfürsten“ Rt.                       
                              Lustifex. Rt. A-o-rtus übergibt dem Reych Hildesia (190) einen Erzbrocken aus
                              dem Rammelsberg als „Stein des Anstoßes“.
14. Windmond:         Rt. Baron Schrott aus der Hildesia hat den Erzbrocken geteilt und eine Hälfte
                              mit einer Kette versehen. Diese Kette soll künftig der Fungierende als
                              „Zeichen seiner Würde“ tragen. Knappe 143 wird der „Stein-Heger“.
                              An diesem 14. Im Windmond a. U. 114 wird der bisherige Stammtisch durch
                              den Rt. Lustifex zum „Feldlager Kaiserpfalz“ erklärt.
                              Rt. Konterfeyer aus der Lietzowia stößt zum Feldlager
10. Christmond:       Junkererhebung in der Hildesia
                                 -  Junker Erwin (Stein)
                                 -  Junker Hans-Peter (Käding)
                                 -  Junker Rolf (Storsberg)

1974 – a. U. 115
23. Eismond
:           5. Feldlager-Sippung

10. Ostermond:     10. Feldlager-Sippung
                                 Diese Sippungen wurden jeweils vom Mutterreych Hildesia zelebriert.
                                 Größere Anzahl von Einritten!

Das „Feldlager Kaiserpfalz“ sippt recht und schlecht, eifrig und zäh unter der fürtrefflichen Obhut des Mutterreyches Hildesia und gewinnt neue Freunde.

1975 – a. U. 116
6. Eismond
:                 Junkererhebung in der Hildesia

                                 Junker Rudolf (Schmidt)
                                 Junker Jürgen 2(Möhlenbeck)
                                 Junker Hans (Griep)
26. Hornung:              Die 20. Feldlager-Sippung stand unter dem Motto
                                „Mutterfreuden – Mutterleiden“.
                                Unserem Mutterreych Hildesia gebüret Dank!
17. Windmond:           Bedeutsamer Tag für das Feldlager Kaiserpfalz: In einer gar feierlichen
                                Zeremonie im Mutterreych Hildesia wird ein Ritterschlag zelebriert. Die
                                Kaiserpfalz – und aus ihr hervorgegangen – verzeichnet nun in ihren Reihen

                                die Ritter:    Ramm von und zum Silberberg
                                                  Archäologes der Stadt(er)halter
                                                  Watt-Ihr-Volt der Pfiffige
                                                  Wolframus der Jochbummler
                                                  Graf Yoster mit dem gewissen Lächeln
                                                  Zimbaletto der Tastenschmeichler


                                   Ein herrlicher Ausklang einer wunderschönen Zeit an der Junkertafel!

1976 – a. U. 117
Das hohe Reych Hildesia gewann in der „Welfenschlacht“ die Reychsfehde gegen die „Hannovera“ (20) in den Gefilden des hohen Reyches „Cell-Erika“ (346) nur durch den Einsatz und Mut der Sassen des „Feldlagers Kaiserpfalz“.

Auch im Laufe dieses Jahres erfreuten uns interessante Sippungen im Kreise unserer Freunde.
Weiterhin erfreulich die Tatsache, dass auch Sassen anderer Reyche oft und zahlreich bei uns einritten und sich zugehörig zum „Feldlager Kaiserpfalz“ fühlten.

1977 – a. U. 118                          „Schlaraffia Kaiserpfalz e. V.“

Gründungsversammlung:                  28. September 1977
Annahmebeschluss der Satzung:       12. Oktober 1977
Vereinsregister                            Nr. 669 – Amtsgericht Goslar
Tag der Eintragung:                      03. Februar 1978


Erster gewählter Vorstand:
            1. Vorsitzender                    Dr. Freimut Lewien (Rt. A-shanty)
            2. Vorsitzender                   Hans Günther Griep (Rt. Archäologes)
            3. Vorsitzender                   Dr. Peter Wilhelm (Rt. A-o-rtus)
            Schriftführer                     Erwin Stein ( Rt. Ramm)
            Kassenwart                         Hans Hamerak (Jk. Hans)

19. Windmond:         Gästesippung (59. Sippung) des Feldlagers im Turmsaal des Hotels
                              „Der Achtermann“. Mindestens 145 Teilnehmer. Neue Freunde wurden gewonnen.

Dank an das Mutterreych!

Während der gesamten Zeit, angefangen von der ersten Stammtischrunde bis kurz vor der Feier zur Gründung der „Colonie Kaiserpfalz“ erfreute sich das Feldlager in dankbarer Anerkennung der ständigen Hilfsbereitschaft, der Unterweisung, Anleitung und Fürsorge des Mutterreyches, der hohen Hildesia, das uns als Reych zugetan und dessen Freundschaft – als Reych und insbesondere auch persönlich von Schlaraffe zu Schlaraffe – wir uns dankbar erfreuen.

Derer Schlaraffen Zeyttungen“ enthalten in
Nr. 4 - Hornung a. U. 119      - die Anmeldung
Nr. 6 - Ostermond a. U. 119  - die „Gründungsbewilligung“ zur „Colonie Kaiserpfalz (390)“

1978 a. U. 119
27. Im Wonnemond
             - Colonie Kaiserpfalz – 390 –

Lange hatten sich die Sassen des Feldlagers auf die Gründungsfeyer vorbereitet und dabei persönlich viel Engagement bewiesen. Es lohnte ein unerwarteter Erfolg.


Der vom Allschlaraffenrat bestimmte Gründungstag ist der 15. Im Ostermond 119
Die allwürdige Kaiserpfalz war gerüstet, der profane Reichssaal wurde zur Festburg geweiht. Etwa 900 Gäste waren zu diesem Fest erschienen. Sassen aus 74 Schlaraffenreychen und 2 Colonien mit vielen liebreizenden Burgfrauen im Tross füllten den Festsaal, so dass dieser wegen Überfüllung geschlossen werden musste.

Wir danken allen Eingerittenen für diesen, ihren Freundschaftsbeweis. Ein denkwürdiger Tag, auch für die profane Stadt Goslar!

Die Stammrolle der Allschlaraffia© enthält erstmalig unter der Nr. 390 Angaben über die  Colonie Kaiserpfalz (200 Nummern weiter als das Mutterreych Hildesia (190).
Aufgeführt sind:
                                    14 Ritter
                                     4 Junker
                                     7 Knappen

Erstmalig ist der Thron fest besetzt, sind die Thronbeamten und alle anderen Ämter lt. Spiegel und Ceremoniale in Funktion. Die „Colonie Kaiserpfalz“ beginnt die Zeit ihrer Bewährung.


Die Stammrolle wies außer den Gründungsritter A-o-rtus, A-shanty, Oekonomikus, Mia-Vita als Erzschlaraffen die im Reych Hildesia (Mutterreych) gewordenen
Knappen                                 Junker                                    Ritter
1 (Dreyer)                              Hans                                       Ramm
2 (Neumann)                           Johannes                                 Archäologes
3 (Röver)                                Rolf                                       Watt-Ihr-Volt
4 Sander                                Wolfgang II                            Wolframus
5 (Gerecke)                                                                          Graf Yoster
6 (Hoffmeister)                                                                   Zimbaletto
                                                                                         Snack-Fidel
                                                                                         Masur
                                                                                         Sani-Krat


aus. Dazu kamen aus anderen Reychen der Knappe 7x (367) und Rt. Bäbylon (55) ebenfalls „Erzschlaraffen“! In der Winterung a. U. 119/120 entschloss sich fernerhin auch der Rt. Von Stahl, der profan nach Goslar verzogen war, Sasse der Kaiserpfalz zu werden.

Unsere Burg wurde zur Frage des Jahres. Das Hotel „Der Achtermann“, mit seinen Räumen von Anbeginn unsere Burg (Kaisernische), mussten wir verlassen (Schließung wegen Umbau). Unsere erste Uhubaumfeier fand im „Kinderbrunnen“ statt.
Alldem sollte abgeholfen werden.


Der profane Verein „Schlaraffia Kaiserpfalz e. V.“ Goslar, kaufte von der Stadt Goslar das mit einem sehr überholungs-bedürftigen Altbau versehene Grundstück „Domstraße 8“ zu einem günstigen Preis. Der eingereichte Bauantrag kam am Jahres- ende genehmigt von der Stadt zurück.


Damit konnte der Ausbau einer eigenen Burg beginnen.


Einige Worte seien der Finanzierung dieses bar berappten Grundstückes gewidmet. Äußerste Sparsamkeit, erwirtschafteter Überschuss bei der Colonie-Gründung, hochherzige Spenden von Reychen und mehr noch privat von uns wohl gesonnenen Schlaraffen gaben uns einen guten Grundstock. Darüber hinaus aber war es der legendäre „Quisselbeerensaft“, von Rt. Archäologes hergestellt und als „Baustein“ in kleinen Fläschchen vertrieben, der unseren „Burgbaufond“ erheblich aufstockte.

Zusatz: Ein ausführlicher Bericht über die „Colonie-Erhebung“ der Kaiserpfalz findet Ihr im Anhang.

Erstellt von:
Rt. Ramm von und zum Silberberg a. U. 119
überarbeitet durch: Rt Wolframus, der Jochbummler und Rt. Mizar der unendliche Phantast
Goslar, im Hornung a. U. 153

   
© ALLROUNDER